Pianomomente im Samocca am 14. April, 10 bis 13 Uhr.

29. März 2012 von  
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Im frisch renovierten Café Samocca in Walsrode spielt musikalisches Schaumgebäck aus Klassik, und wenig oder keinem Pop.
Voranmeldung sinnvoll.

Kreiszeitung Verden 21.2.2012

2. März 2012 von  
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– Stilübergreifende Musik aus mehreren Epochen bekommt man sonst wohl nicht an einem einzigen Konzertabend zu hören. Beim Kadanza-Ensemble ist das anders. Seit zehn Jahren schlagen die fünf Musiker mühelos den Bogen von der Musik des Frühbarocks bis zum modernen des 20. Jahrhunderts.
Das Kadanza-Ensemble begeisterte mit seinem Musikmix aus mehreren Epochen.

So auch bei ihrem am Sonntag in der St. Andreaskirche. Hier nahmen (Gesang), (Blockflöten und Sax ophon), (Cello, E-Bass, Percussion), (Blockflöten) und Müller- (Cembalo, Piano) ihr Publikum mit auf eine abwechslungsreiche und faszinierende Reise quer durch die Jahrhunderte.

„Sophisticated Sounds“ – so ist das neue Programm des Ensembles überschrieben. Der Titel passt, denn anspruchsvoll ist wirklich das passende Adjektiv, um die ungewöhnliche Musik des Quintetts zu beschreiben.

Das Konzert begann mit der „Sonata Quarta“ von Dario Castello aus dem Frühbarock. Hier zeigten Geu und Wiehe an den Blockflöten sowie Tobias Walker am Cello und Müller-Oesterling am Cembalo bereits ihre ganze Virtuosität und Spielfreude. Unvermittelt und überraschend folgte dann der Sprung in das 20. Jahrhundert mit „Dindi“ von Antonio Carlos Jobim. Hier kam das Publikum auch erstmals in den Genuss der großartigen Jazz-Stimme von Kristina Dobat. Aus dem Jazz ging es anschließend zurück in die Romantik mit „Sicilienne“ von Gabriel Fauré, ein wunderbares Duett von Saxophon und Piano mit Geu und Müller-Oesterling. Mit Duke Ellington, Claude Débussy, Marin Maras und Serge Rachmaninow ging es anschließend weiter munter durch die Jahrhunderte. Viel Applaus erhielten Cellist Tobias Walker und Andrea Müller-Oesterling für ihre Interpretation von Faurés „Elégie“.

Die letzten Stücke des Abends waren dann aber doch ausschließlich dem Jazz gewidmet. Mit „The Stars“ gab es sogar eine Eigenkomposition von zu hören. Bei „Miss Otis regrets“ von Cole Porter zeigte Kristina Dobat noch einmal ihren ganzen Stimmumfang, und Gilles Geu sorgte am Saxophon für Gänsehaut. Der gelungene Konzertabend endete mit „Peel me a Grape“ von Dave Fishberg. Das Publikum belohnte die Künstler mit langanhaltendem Applaus und bekam vor dem Gang nach Hause natürlich noch eine Zugabe mit auf den Weg. · ahk

Das Duo Oesterling/ Schumann am 27.11. in Soltau (Böhme-Zeitung)

6. Dezember 2010 von  
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Zwei exzellente Pianisten begeistern die Zuhörer

dm Soltau. Ludwig van Beethoven und Georg in altem und neuem Gewand: Als ein Piano-Crossover stellten die Musiker Martin , Professor für an der Musikhochschule in Hamburg, und , Diplom-Konzertpianist mit einer eigenen Klavierschule in Walsrode, ihr Duoprogramm in der Soltauer Bibliothek Waldmühle vor. Die exzellenten Pianisten bereiteten den leider nur wenigen Zuhörern ein ganz besonderes Musikerlebnis. Die ungewöhnliche Kombination von bedeutenden Werken der Klavierliteratur in herkömmlicher Fassung und modernem Arrangement faszinierten und begeisterten gleichermaßen.

Mit Eroica-Variationen op. 15 von Ludwig van Beethoven begann sein Soloklavierspiel. Der Wechsel von zart-verhaltenen, dann wieder kraftvoll, fröhlich und gewaltig intonierten ließen den Atem anhalten und Beethovens heroische Symphonie zu einem Hörgenuss werden. Dagegen setzte seine eigenen Eroica Variations in Blue and Latin. Mit dieser -Variante bekamen die Variationen eine neue, ungewohnte Form, die durch das temperamentvoll farbige Spiel des Pianisten nicht minder gefiel. Beide Künstler spielten ihre Solostücke ohne Notenblätter, was ihnen nicht nur ein hohes Maß an Konzentration abforderte, sondern auch ihre Perfektion unter Beweis stellte. Das Finale aus der Symphonie Nr. 3 Eroica präsentierten Schumann und Oesterling gemeinsam mit einem vierhändigen Klavierspiel.

Beifall für Variationen
Nach der Pause widmeten sich die beiden Künstler der Musik des Komponisten George Gershwin. Ein wunderbares Solo lieferte Martin Schumann mit der Rhapsody in Blue in der Fassung für Klavier. Andreas Oesterling spielte ein Stück mit dem Titel „She was going down to the water“ und schloss an mit Improvisationen über Gershwins „I Got Rhythm“. Mit einem kraftvoll pointierten vierhändigen Klavierspiel der Variationen über „I Got Rhythm“ beendeten die Musiker ihr Programm, für das sie viel Beifall erhielten. Sie bedankten sich bei den Besuchern mit einer weihnachtlichen Zugabe, dem Tanz der Rohrflöten aus der Nussknacker-Suite von Tschaikowski. 363033
Autor: Müller Dorit

“Da swingt das Herz”

20. August 2010 von  
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Zwei Stunden Musik zum Seele baumeln lassen ( oder, wie Lokallyriker Hartmut Global als Pate der Kulturinitiative Rotenburg es auf den Punkt brachte: ” Mein Herz hat geschwungen, geschwingt, geswingt” ).

Rotenburger Kreiszeitung, 26.7.2010, Bericht über das am 23.7. 2010 im Haake-Meyer in Rotenburg

Hinreißende Interpretationen

25. März 2010 von  
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Martin Schumann und Andreas präsentierten Klaviermusik bei / Langer und herzlicher Beifall

: Im Rahmen seiner Hauskonzerte hatte das Helmich zu einem sehr interessanten eingeladen. Die beiden Pianisten Martin Schumann und Andreas Müller-Oesterling präsentierten Klaviermusik für ein und zwei .

Martin Schumann brachte zu Beginn die berühmten Kinderszenen op. 15 von Robert Schumann und ehrte damit seinen großen Namensvetter. Mit großer Liebe zum Detail und fein austarierter Phrasierung musizierte der Pianist die zauberhaften Szenen mit sensibler Tongebung, ging ganz behutsam mit den lyrischen Szenen um und stellte die temperamentvollen farbig vor. Träumerisch pastellierte er “Von fremden Ländern und Menschen” und die “Träumerei”, ließ “Kuriose Geschichte” und “Haschemann” munter springen und purzeln, das “Bittende Kind” sensibel fragen. Froh, gravitätisch, lebendig, munter und nachdenklich, warm wiegend gestaltete er die weiteren Sätze und zeichnete zum Schluss “Der Dichter spricht” gewichtig und ernsthaft.

Eine in sich geschlossene wunderschöne Wiedergabe. Andreas Müller-Oesterling ist nicht nur ein exzellenter Pianist, er komponiert auch. Er brachte, zum Teil als Uraufführung, fünf Eigenkompositionen, wobei er sowohl im romantischen wie im modernen, vom beeinflussten Bereich, Ideen entwickelte. Sein “She was going down to the water” war ein zunächst ernstes, gemessenes, dann lebhaftes Erzählen mit kleinen Zäsuren, Tempovarianten, kleinen Fantasien, Überhalten, synkopischen, arpeggierten und sehr gefühlvollen , er ließ das Werk nach farbenreichem Musizieren leise verklingen. In “Imaginary journey to the Lower saxon Balkan” verwendete er zwei Volkslieder, zu Beginn “Das Lieben bringt groß Freud” und dann köstlich mitten im Stück “Auf der Lüneburger Heide”, man hörte die Eisenbahn rattern, das Werk ging geistreich verjazzt mit einem Schlag zu Ende, mit Esprit musiziert. “Uma noite” fabulierte der Pianist verträumt, trieb das Geschehen voran über turbulente Läufe, lange Trillerfiguren, eine stark emotionale Musik. “Afoxé” und “Frevo” zeigten den Künstler als versierten Jazzinterpreten, da ließ er die Motive tanzen und endete mit einem furiosen Finale. Im zweiten Teil musizierten Martin Schumann und Andreas Müller-Oesterling an zwei Flügeln, und das mit bewundernswerter Übereinstimmung. Da wurden Läufe und Motive nahtlos abgenommen und weiter geführt, es war ein zupackendes wie auch ganz feinfühliges gemeinsames Gestalten.

Larghetto und Allegro Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart brachten sie zunächst als farbigen Dialog, mit dichten Unisonopassagen und führten das Werk mit ausgreiftem Klang im reizvollen Wechselspiel bis zum Schluss weiter. Dann wurde es kraftvoll und pointiert in dem teilweise wuchtigen “Danzón Cubano” von Aaron Copland. Es war ein spannungsgeladenes Musizieren mit toller Technik und im ansteckenden Rhythmus präsentiert bis zum ungewöhnlichen Schluss, der wie wuchtige Glockenschläge gestaltet war.

Hinreißend war die Interpretation der drei Tangos Libertango-Verano, Porteno und Tangata von Astor Piazzolla. Mit urwüchsiger Leidenschaft trieben die beiden Pianisten diese prachtvolle Musik voran. Den Libertango kraftvoll aufgewühlt, den zweiten zunächst etwas ruhiger, dann peitschte die Leidenschaft im gesteigerten Tempo durch die Musik bis zum abrupten Ende. Für den langen herzlichen Beifall bedankten sich die beiden Pianisten mit einem Walzer von Johannes Brahms.

Die Konzerte im Klavierhaus Helmich sind wegen der Nähe zu den Künstlern immer etwas Besonderes.

Quelle: Verden Aller Zeitung – 23. März 2010

Eine Klasse für sich

25. März 2010 von  
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trifft am CJD Elze

Elze: “” – diesem Motto waren Schüler, Eltern und Mitarbeiter der CDJ Christophersschule in den Hallen der Musikschule gefolgt, um drei besonderen Künstlern aus Walsrode ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Der und Musikpädagoge beeindruckte mit Eigenkompositionen, die in der mit den einfühlsamen Gedichten des Lyrikers und Arztes das Publikum überraschten. Keine bloße Rezitation fremder Verse, das Zusammenspiel beider Kunstformen versetzte die Zuschauer in Entzücken. So etwas wie Jazz und Lyrik will erlebt sein.

Ulrike begleitete ihren Mann. Abwechselnd präsentierten beide Interpreten sprachlich ausgefeilte, facettenreiche Texte aus seinen Lyrikbänden, die mit den herausfordernden und immer wieder überraschenden Klavierstücken von dialogisierten. Das Zwiegespräch mit Kreativität ließ die Zuhörer in sich gehen.

Die weiche melodische Stimme als weiblicher Gegenpart bereichert die eindrucksvollen Bilder, die beide Herren mit ihrer Musik und ihren Gedichten zu initiieren in der Lage sind. Die leidenschaftlich-virtuos gespielten Musikstücke brachten dem Künstler stürmischen Beifall.

Das Ehepaar Bartsch hat übrigens an der Elzer Christophorusschule die ersten nachhaltigen Impulse gewonnen. Aus der Beschäftigung mit den lyrischen Werken von Hermann Hesse, Joseph von Eichendorff oder auch Gottfried Benn erwuchs die Leidenschaft, selbst Gefühle, prägende Alltagssituationen oder andere ansprechende Erlebnisse in Form von Gedichten zu versprachlichen.

Seit eineinhalb Jahren fließt die Komponente Jazz ein. Denn wo Poesie nicht in erster Linie für Leser, sondern für Hörer gemacht wird, ist nach Meinung von Thomas Bartsch und Andreas die gemeinsame Wurzel zu spüren: in der Magie des Klangs, in der Rhythmisierung des Silbenfalls und der Melodisierung des Sprechduktus.

Vielleicht bietet gerade diese Herangehensweise einen neuen Zugang für den eher stiefmütterlich behandelten Zweig der Literatur beziehungsweise des Literaturbetriebs die Lyrik.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung – 21. Mai 2008