Finlandia- Klavierduo Schumann/Oesterling

13. Dezember 2011 von  
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In diesem Jahr können sich die Freunde der Klaviermusik auf ein besonderes Konzert freuen.
Der Hamburger Pianist und sein Walsroder Kollege gastieren am 26.Februar 2012 um 16 Uhr auf Einladung der Deutsch-Finnischen Gesellschaft in der Aula des Gymnasiums und am 11.März um 15.30 Uhr im Beckmann-Saal in Celle.
Durch die breit gefächerten musikalischen Interessen der beiden Musiker ergibt sich eine abwechslungsreiche Programmauswahl. Die Presse bescheinigte den beiden „zupackendes wie auch ganz feinfühliges gemeinsames Gestalten“.
Martin Schumann spielt zunächst die virtuose Carmen-Fantasie von Ferruccio Busoni, der zu ´frühen Jahren Klavierlehrer am Musikinstitut in Helsinki war und den zukünftigen Nationalkomponisten zu Kompositionen ermunterte und inspirierte. Der Freundeskreis der beiden nannte sich die Leskowiten, nach Busonis Hund Lesko.
Danach erklingt, ebenfalls von Schumann gespielt, eines der schönsten Klavierstücke von Sibelius, das Impromptu in b-moll.
Andreas Oesterling spielt ein Werk eines der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Finnlands, nämlich die Sonate Nr 2 von Einojuhani Rautavaara. Dies dreisätzige Stück trägt den Titel The Fire Sermon; die Feuerpredigt hielt Gautama Buddha vor seinen Anhängern kurz nach seiner Erleuchtung auf dem Berg Gaya.
Außerdem wird der Pianist über einen finnischen Tango und ein Stück des derzeit bekanntesten finnischen Jazzpianisten, Iiro Rantala, improvisieren.
spielen Schumann und Oesterling schließlich die Finnischen Volksweisen op.27 von Busoni und als krönenden Abschluss die symphonische Dichtung von Jean Sibelius, wo die beiden Musiker den ganzen Orchesterapparat auf dem darzustellen haben.
Für Menschen mit offenen Ohren und Freude am ganzen Spektrum der Musik wird das Konzert sicher zum Erlebnis werden.

Das Duo Oesterling/ Schumann am 27.11. in Soltau (Böhme-Zeitung)

6. Dezember 2010 von  
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Zwei exzellente Pianisten begeistern die Zuhörer

dm Soltau. Ludwig van Beethoven und Georg in altem und neuem Gewand: Als ein Piano-Crossover stellten die Musiker , Professor für an der Musikhochschule in Hamburg, und , Diplom-Konzertpianist mit einer eigenen Klavierschule in , ihr Duoprogramm in der Soltauer Bibliothek Waldmühle vor. Die exzellenten Pianisten bereiteten den leider nur wenigen Zuhörern ein ganz besonderes Musikerlebnis. Die ungewöhnliche Kombination von bedeutenden Werken der Klavierliteratur in herkömmlicher Fassung und modernem Arrangement faszinierten und begeisterten gleichermaßen.

Mit Eroica-Variationen op. 15 von Ludwig van Beethoven begann Martin Schumann sein Soloklavierspiel. Der Wechsel von zart-verhaltenen, dann wieder kraftvoll, fröhlich und gewaltig intonierten Passagen ließen den Atem anhalten und Beethovens heroische Symphonie zu einem Hörgenuss werden. Dagegen setzte Andreas Oesterling seine eigenen Eroica Variations in Blue and Latin. Mit dieser Jazz-Variante bekamen die Variationen eine neue, ungewohnte Form, die durch das temperamentvoll farbige Spiel des Pianisten nicht minder gefiel. Beide Künstler spielten ihre Solostücke ohne Notenblätter, was ihnen nicht nur ein hohes Maß an Konzentration abforderte, sondern auch ihre Perfektion unter Beweis stellte. Das Finale aus der Symphonie Nr. 3 Eroica präsentierten Schumann und Oesterling gemeinsam mit einem vierhändigen Klavierspiel.

Beifall für Variationen
Nach der Pause widmeten sich die beiden Künstler der Musik des Komponisten George Gershwin. Ein wunderbares Solo lieferte Martin Schumann mit der Rhapsody in Blue in der Fassung für Klavier. Andreas Oesterling spielte ein Stück mit dem Titel „She was going down to the water“ und schloss an mit Improvisationen über Gershwins „I Got Rhythm“. Mit einem kraftvoll pointierten vierhändigen Klavierspiel der Variationen über „I Got Rhythm“ beendeten die Musiker ihr Programm, für das sie viel Beifall erhielten. Sie bedankten sich bei den Besuchern mit einer weihnachtlichen Zugabe, dem Tanz der Rohrflöten aus der Nussknacker-Suite von Tschaikowski. 363033
Autor: Müller Dorit