Forum Bomlitz 5. November 2017, 17.00: Andreas Oesterling Quartett

25. Oktober 2017 von   in Allgemein

Der Mond und der Jazz

Am Sonntag, dem 5. November, um 17.00 lädt das Forum Bomlitz in den Pavillon der Freien Waldorfschule Benefeld zu einem Konzert mit dem Andreas Oesterling Quartett ein. Es findet am Tag nach einer Vollmondnacht statt, unter der Überschrift „ The Moon ’s a Harsh Mistress“. Dieser Song, der unter anderem durch Joe Cocker, aber auch durch namhafte Jazzsängerinnen bekannt wurde, verrät schon im Titel, um was es bei diesem Programm geht: der Mond, der stets schon bei Künstlern aller Gattungen die Phantasie in Gang gesetzt hat, kann vielerlei Bilder entstehen lassen: Melancholie, Rätselhaftigkeit, romantischen Überschwang, aber auch abweisende Kälte. Wie der genannte Songtitel sagt: der Mond ist eine herbe Herrin. Dem gegenüber stehen Songs aus dem Great American Songbook wie Fly me to the Moon ( hauptsächlich bekannt durch Frank Sinatra), Moonglow oder Moonlight in Vermont, die Ausdruck romantischer Liebe und Sehnsucht sind, und im Jazz genau so oft auftauchen wie im Pop oder der Klassik und oft das Bild des Fliegens verwenden. Das Konzert umfasst jazzige Stücke von den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Das Andreas Oesterling Quartett besteht zunächst aus eben diesem an Klavier und Vibraphon. Der Musiker arbeitet seit Jahrzehnten in der Region mit verschiedensten Projekten und Ensembles sowie als Pädagoge. Seine Vorlieben gelten der Klassik ebenso wie dem Jazz in seinen sämtlichen Ausprägungen. Er hat an der Musikhochschule in Hamburg bei Robert Henry und Waltraut Hääl studiert.
Peter Missler aus Celle am Saxofon studierte Querflöte und Saxofon an der Musikhochschule Hamburg, u.a. bei Jean-Claude Gerard und Herb Geller. Er war Preisträger beim NDR- Hörfest, verfolgt etliche Projekte wie z.B. „Jazz und Lyrik“, z. B. mit Texten von Peter Rühmkorf in ganz Deutschland oder mit Thomas Bartsch, war Bühnenmusiker am Celler Schlosstheater. Daneben hat er eine Ausbildung als Obertonsänger.
Der Bremer Kontrabassist Anselm Hauke studierte sein Instrument an der dortigen Musikhochschule. Er bewegt sich im klassischen und populärmusikalischen Bereich und ist Gründungsmitglied des Bremer Kaffeehausorchesters, einem der ältesten Ensembles der Stadt, von dem auch zahlreiche CD-Produktionen vorliegen.
Die Sängerin Kristina Dobat kommt ebenfalls aus Bremen, tritt in verschiedene Formationen auf, z.B. mit For Tea Two oder dem Ensemble Kadanza und begeistert mit ihrer facettenreichen Stimme, welches „Instrument“ sie auch technisch souverän beherrscht, stets das Publikum, in der Region zuletzt im vergangenen Jahr bei einem Konzert des Rethemer Burghof- Vereins mit dem Ensemble, das nun in Benefeld zu erleben ist.